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Tarifverbund Passepartout
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Über den Tarifverbund Passepartout

Seit dem 1. Oktober 1986 verbindet der Tarifverbund Passepartout die Kantone Luzern, Obwalden und Nidwalden. Mit einem einzigen Ticket lassen sich Busse, Züge und teilweise auch Schiffe nutzen. Zwölf Transportunternehmen sowie der Verkehrsverbund Luzern (VVL) und die Kantone Obwalden und Nidwalden bilden den Verbund und ermöglichen einen einfachen Zugang zum öffentlichen Verkehr.

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Ihre Vorteile

Zur Arbeit, in die Natur, ins Restaurant oder ans Konzert. Und egal ob vom Date, der Bar, oder der Fasnacht – wir bringen Sie auch wieder sicher nach Hause.
Mit einem einzigen Ticket für Bahn, Bus und teilweise auch Schiff.

Während andere Wege suchen, finden Sie Entspannung. Während andere an der Ampel stehen, planen Sie schon Grosses. Sie studieren nicht den Verkehr. Sie geniessen schon die Aussicht – am Tag und in der Nacht. Ohne Nachtzuschlag.

Während andere Verkehr machen, schaffen Sie Raum. Während andere tanken, sparen Sie. Während andere über Klimaschutz reden, fahren Sie ihn – jeden Tag.

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Vom Pionierprojekt zum Erfolgsmodell

Als Passepartout 1986 als zweiter Tarifverbund der Schweiz gegründet wurde, verfolgte der Verbund eine klare Vision: Fahrgäste sollten mit einem einzigen Ticket verschiedene Verkehrsmittel und Transportunternehmen nutzen können. Damals waren Tickets und Tarife noch nach Transportunternehmen und Verkehrsmitteln getrennt. Je nach Reiseweg benötigten Fahrgäste mehrere Billette oder Abonnemente. Aus dieser Pionieridee entstand Schritt für Schritt ein gemeinsames Tarifsystem für die Kantone Luzern, Obwalden und Nidwalden.

Was 1986 als Pionierprojekt begann, prägt heute die Mobilität in den Kantonen Luzern, Obwalden und Nidwalden nachhaltig: Der Tarifverbund Passepartout feiert im Herbst 2026 sein 40-jähriges Bestehen. Gleichzeitig blickt Passepartout auf das erfolgreichste Geschäftsjahr seiner Geschichte zurück. Mit einem Jahresumsatz von 138,2 Millionen Franken erzielte der Tarifverbund 2025 einen neuen Höchstwert. Rund 50’000 Abonnentinnen und Abonnenten sowie Zehntausende Reisende mit Einzelbilletten, Tageskarten und Mehrfahrtenkarten nutzen heute täglich die Produkte von Passepartout.

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Passepartout ist mehr als ein Ticket. Es ist Teil des Alltags, der Mobilität und der Zukunft unserer Region.

Vielen Dank für Ihre Treue und dafür, dass Sie den öffentlichen Verkehr in unserer Region nutzen. Mit jeder Fahrt leisten Sie einen wertvollen Beitrag zu einer nachhaltigeren Mobilität.

Medienkontakt

Luzia Frei, Kommunikationsverantwortliche und Mediensprecherin
Telefon 041 228 47 23 | E-Mail

Aktuelle Geschäftszahlen

Umsatz- und Sortimentsentwicklung 

Der Tarifverbund Passepartout setzte im Jahr 2025 seinen Wachstumskurs fort und erreichte einen Jahresumsatz von 138,2 Millionen Franken. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von 4,6 Millionen Franken beziehungsweise 3,5 Prozent. Das Umsatzziel 2025 von 135,0 Millionen Franken wurde damit um 3,2 Millionen Franken (+2,4 Prozent) übertroffen. Insgesamt bestätigt das Ergebnis die finanzielle Stabilität und die robuste Marktposition von Passepartout.

Die Umsatzentwicklung fällt in den einzelnen Sortimenten unterschiedlich aus. Abonnemente haben weiterhin eine hohe Bedeutung, wobei die Umsatzzunahme in der Stadt stärker war als auf dem Land. Die Jahresabonnemente wuchsen bei den Verkaufszahlen um 5,4 Prozent, während die Monatsabonnemente nur leicht zulegten (+1,2 Prozent). Deutlich dynamischer entwickelte sich der Bereich der Einzelfahrausweise, der insgesamt überdurchschnittlich wuchs. Besonders gefragt waren erneut Tageskarten, deren Verkäufe um 10,8 Prozent zunahmen. Die Einzelfahrausweise verzeichneten ebenfalls ein solides Wachstum (+4,8 Prozent). Demgegenüber gingen die Mehrfahrtenkarten weiter zurück (–5,0 Prozent), auf dem Land ausgeprägter als in der Stadt. Diese Entwicklung unterstreicht den anhaltenden Trend hin zu flexibleren und stärker digital geprägten Angeboten im öffentlichen Verkehr

 

Anzahl Verkäufe / Umsatzanteile 

Die Kanalentwicklung 2025 verdeutlicht die fortschreitende Verschiebung hin zu digitalen Vertriebskanälen und folgt damit dem übergeordneten nationalen Trend. 72,2 Prozent aller Passepartout-Tickets wurden über eine App verkauft, womit die App-Verkäufe um 4,2 Prozentpunkte anstiegen. Gleichzeitig erhöhte sich der Umsatzanteil der Apps um 3,7 Prozentpunkte auf 40,1 Prozent, was die wachsende Bedeutung mobiler Kanäle unterstreicht. Demgegenüber gingen die Automatenverkäufe weiter zurück: Nur 18,9 Prozent aller Tickets wurden an Automaten verkauft, womit der Anteil an den Verkaufszahlen um 3,0 Prozentpunkte und der Umsatzanteil um 2,2 Prozentpunkte sank. Auch der Chauffeur verkauf verlor weiter an Bedeutung und liegt neu bei 2,7 Prozent der Verkäufe beziehungsweise 1,6 Prozent des Umsatzes.

Am Schalter ging der Anteil an den Verkäufen leicht zurück. Der Umsatzanteil reduzierte sich deutlich. Das weist darauf hin, dass insbesondere umsatzstärkere Produkte vermehrt über Online-Verkaufskanäle bezogen werden. Der Online-Vertrieb blieb bei den Verkaufszahlen stabil, sein Umsatzanteil nahm folglich leicht zu.